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10.12.2015 Jugendforumsveranstaltung mit wichtigen Themen

Beim heutigen Jugendforum, organisiert durch uns, nahmen sieben Schulklassen der Schulen Erich Kästner-Schule, Gymnasium Oberursel und der Integrierten Gesamtschule Stierstadt teil.  

Aus jeder Klasse beteiligten sich drei Delegierte an den Vorbereitungstreffen. Diese Gruppe von zwanzig Jugendlichen entschied sich nach dem vorherigen Besuch aller teilnehmenden Klassen für die drei Themen Schule, Informationen zur Flüchtlingssituation in Oberursel und Angebote für Jugendliche.  

Die Delegiertengruppe bereitete aber auch den Ablauf des Forums, die Einladung der jeweiligen Experten, die Moderation und eine kleine Präsentation über die Projekte des Jugendbüros im vergangenen Halbjahr vor. Und diese gute Vorbereitung spürte man in dieser Diskussionsveranstaltung.  

Die Beiträge der Schüler wurden von den jugendlichen Moderatorinnen Jaquelin, Mariam und dem Moderator Rexhep gut aufgenommen und den jeweilig Zuständigen wie dem Bürgermeister Hans-Georg Brum, Harald Schuster von der Flüchtlingsfamilienhilfe, Sebastian Fischer vom Betreiber der Notunterkunft, dem DRK-Hochtaunus oder auch den anwesenden Schulsprechern der beteiligten Schulen zur Beantwortung weitergegeben.  

Beim Flüchtlingsthema ging es den Schüler/innen darum, wie sie helfen könnten. Herr Schuster betonte, dass neben der materiellen Hilfe gerade die persönliche Hilfe im Kontakt mit Flüchtlingen sehr wichtig sei. Herr Fischer erläuterte viele bereits bestehende Angebote in und um die Notunterkunft, ermöglicht durch die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, z.B. des Netzwerks Flüchtlingshilfe oder der Kirchen. Herr Brum wies darauf hin, dass in Oberursel ein sehr gutes Klima gegeben sei, da es sehr viele Unterstützer gäbe. Auch der Stadtschülerrat hat ein eigenes Flüchtlingskomitee gebildet und steht im Kontakt mit dem DRK.  

Beim Schulthema ging es um die unzureichende Aktualisierung von Software und Betriebssystemen. Außerdem wurde nach Möglichkeiten der schulübergreifenden Zusammenarbeit gefragt. Das von Stadtschülerrat und Jugendbüro organisierte Basketballturnier aller Schulen ist schon ein gutes Beispiel, aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. den Schultheatertagen, wären Möglichkeiten des Austauschs oder der Beteiligung wünschenswert. 

Auch das Thema der sehr unterschiedlichen Handhabung der Drogenprävention an den Oberurseler Schulen wurde angesprochen. Die mobile Beraterin für Oberursel, Stephanie Kobel, erklärte den Schüler/innen dazu, dass sie in direktem Kontakt mit den Präventionslehrkräften stünde und darüber hinaus auch mittwochs und donnerstags im café portstrasse für Jugendliche anzutreffen sei.