Engagement von Jugendlichen
Politik – Kultur – Sport
Information
Beteiligung
Kooperation

2018_06_10 Begeisterung vom kulturellen und musikalischen Austausch in der Partnerstadt Epinay-sur-Seine

Für ein Wochenende (8.06. -10.06.) fuhren wir (Jugendforumsgruppe aus dem Jugendbüro) in die französische Partnerstadt Epinay-sur-Seine. Wir zehn hatten uns seit langer Zeit, zusammen mit Achim Hasselberg auf diese Fahrt vorbereitet und freuten uns sehr, als es endlich losging. Als erstes trafen wir am Place d´Oberursel ein und von dort ging es zum Kulturzentrum der Stadt, dem Pole Musical d´Orgemont. Der Mitarbeiter Bachir Ghabra empfing unsere Gruppe sehr herzlich und machte uns mit dem Gitarristen Stefan Afonco bekannt, der zugleich ein paar Gitarren und ein Klavier hervorzauberte und direkt zur Probe für das gemeinsame Konzert am selben Abend überleitete. Da wir selbst sehr an Musik interessiert sind, machten alle entweder als Instrumentalisten oder Sänger und Sängerinnen mit. Wir hatten natürlich auch einige Noten dabei z.B. „Je veux“ von Zaz, aber auch deutsche Songs wie z.B. „Wir sind groß“ von Mark Foster. Beim darauf folgenden Konzert dem „Atelier Débranchés“, also vielleicht mit ausgestöpselte Musik zu übersetzen, staunten wir nicht schlecht, als die Franzosen von sich aus Nenas 99 Luftballons in recht gutem Deutsch intonierten. Die Epinayer unterstützten die Auftritte von uns, übrigens Open Air bei herrlichem Wetter, mit großem Applaus und sehr netter Moderation. Beim anschließenden Abendessen mit einigen der Musiker ereigneten sich Unterhaltungen und gemeinsame Fotos wie von selbst. Da es für alle der erste Besuch in der Partnerstadt war, ging es am nächsten Tag darum die Stadt kennenzulernen. Die sympathische Stadtführerin Laurie Coppin, die sich als Leiterin des Archivs sehr gut auskennt, erzählte sehr viele interessante Dinge über den Ort, über Bauwerke und wichtige Personen, die sich hier aufhielten. Vom Rathaus, einem Schloss von 1760 ging es durch Parks, dann an der Seine entlang, durch Straßen mit Häusern aus Natursteinen bis zum über 100 Jahre alten Bahnhof. Das war wunderschön und so waren alle sehr erholt, um auch den quirligen Teil der Stadt mit großen Einkaufszentren und Hochhäusern kennenzulernen. Doch viel Zeit blieb dafür nicht, denn es stand die Teilnahme am Spiel „Mystères à la mairie“ im Schlossgebäude des Rathauses an. Bei diesem Spiel waren die Oberurseler in einem von drei Teams zusammen mit Familien aus Epinay. Verschiedene Rätsel, Hinweise waren im Raum, aber auch im Schlosspark verteilt. Mit Köpfchen, Phantasie, Geschick, Logik und Kombinationsgabe ist das eigentlich zu lösen. Dieses Quiz war sehr anspruchsvoll und trotz guter Französischkenntnisse von vielen in der Gruppe, gelang es leider nicht alle Lösungen zu finden. Aber es war ein schönes Erlebnis zusammen mit den Familien aus Epinay daran teilnehmen zu dürfen. Es waren zwei wunderbare Tage in einer vitalen und interessanten Stadt, wir lernten sehr sympathische und herzliche Menschen kennen und freuen uns jetzt schon, wenn vielleicht im nächsten Jahr eine Jugendgruppe aus Epinay nach Oberursel zu Besuch kommt.